Inhalt
„Time Killers“ beinhaltet elf mehr oder weniger lange Geschichten, die sich alle so sehr voneinander unterscheiden, wie es nur möglich ist.
In „Der Hase“ begleitet man einen jungen Auftragskiller, der eine schwere und grausame Kindheit hatte. Eines Tages wird er bei einem Auftrag verletzt und von einem Jungen auf der Straße verarztet. Der gutmütige und friedvolle Kerl ist sogar in seiner Klasse. Doch als der nächste Auftrag den Vater seines Aushilfsarzt zum Opfer hat, weil dieser in schlechte Machenschaften verwickelt ist, steckt der Profi in einer Zwickmühle.
„Tomaten“ verfolgt die Geschichte eines Hasen und eines Menschen, die als Bodyguards für ein Tomatenfeld einer älteren Hasen-Dame engagiert werden. Dabei wird ein alter Konflikt offenbart, bei dem die Menschen versuchten, die Hasen auszurotten.
„Der Krieger aus dem Land der roten Erde“ erstreckt sich gerade einmal über fünf Seiten – dafür komplett in Farbe. Die Story kommt vollkommen ohne Dialoge oder Monologe der Charaktere aus und erzählt lediglich eine kleine Geschichte.
Im Gegensatz zum Ernst des Vorgängers basieren die nächsten fünf Farbseiten von „Usa-Boy“ rein auf Comedy. Der junge Heldensohn muss kurz allein daheim bleiben und gibt vor, keine Angst zu haben, obwohl die Wahrheit anders aussieht. Auch die nächste Farbseite mit dem Titel „Das Kleid der Prinzessin“ veranlasst zum Lachen – denn die hohe Dame hat sich etwas besonderes ausgedacht.
Ein Gangster kümmert sich in „Ein Stern auf Abwegen“ um ein kleines Mädchen. Als er einmal zu weit geht, weiß er sich nicht mehr zu helfen und fasst einen Beschluss.
„Nirai“ hat nur wenige Worte zu erzählen und zeigt lediglich einen kurzen Ausschnitt des Lebens eines jungen Mannes, der zu Ertrinken droht.
Nach den etwas kurzen Geschichten folgen nun wieder längere. Den Anfang macht „Herr und Diener“, in der ein armer Student aus einer seiner ältesten Reisschüsseln isst, während er am Neujahrstag allein fernsieht. Da erwacht seine Schüssel zum Leben und möchte ihm seine Wünsche erfüllen. Doch wer sich zu viel wünscht, strapaziert sein Glück vielleicht über.
Eine weitere Erzählung ohne Dialoge findet sich in „Das Gebet der jungen Frau“. Alle Zeichnungen dieser Kurzgeschichte sind mit Bleistift gezeichnet.
„Hoshiota“ – der Hoshi-Otaku ist total auf Sterne versessen und trägt den Namen Yoshio. Da er jedoch in seiner Mittelschule deswegen beleidigt und gehänselt wurde, versteckt er in der Oberschule seine Leidenschaft – auch wenn das Mädchen, in das er sich verliebt hat ebenfalls eine Hoshiota ist. Das geht auch alles gut – bis ihm eines Tages Außerirdische an den Kopf fliegen.
Exorzistisch wird es dann in „Der Fall Miyama-Uguisu“. Als ein Exorzist versucht, einem jungen Mädchen zu helfen, ist diesem Mädchen nicht bewusst, dass sie der Anstoß war, warum er als Dämon überhaupt erst Exorzist werden wollte.
Fazit!
In diesem einen Band sind so viele unterschiedliche Werke, mit unterschiedlichen Zeichenmethoden und Genres vertreten, dass es schwer fällt, ihn richtig zu beschreiben. Als Extra finden sich auch noch einige Seiten der Autorin wieder, auf denen sie von den verschiedenen Geschichten erzählt, außerdem gibt es viele Farbseiten. Auch die Index-Seite ist eigentlich ein ausklappbares Poster, welches Illustrationen von allen Geschichten vereint. Der letzte Manga im Band war die Vorlage für ihr wohl berühmtestes Werk „Blue Exorcist“.
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