Tokyo Ghoul: Alltag

Geschrieben von Bettina
Bildcopyright: Sui Ishida, Shueisha, Kazé Manga

Was machen die bekannten Ghoule eigentlich, wenn sie mal nicht gerade gegeneinander oder die Menschheit kämpfen? Sie leben und schlagen sich im Alltag mit ihren ganz eigenen kleinen Problemen herum. Wie die Menschen auch.

Inhalt

Zu Lesen gibt es erst einmal eine kurze Charakterbeschreibung der Personen, die in den Geschichten vorkommen. Danach verrät eine Inhaltsangabe, dass es sechs Kapitel gibt und welche Namen sie tragen. 
Gleich darauf geht es auch schon mit dem ersten Kapitel „Bibel“ los, das aus der Sicht von Hideyoshi Nagachika geschrieben ist und, wie bei allen weiteren Kapiteln, Einblicke in seinen Alltag gibt. Hideyoshi glaubt nicht, dass sein bester Freund Ken ein Ghoul ist, wird jedoch in die Jagd um Beweise dafür verstrickt.
Der Titel des Romans „Alltag“ wurde nicht umsonst so gewählt. Denn alle Charaktere erzählen von ihren Problemen, die sie außerhalb des Krieges zwischen Menschen und Ghoulen haben.
So hat Toka in Kapitel zwei mit dem Titel „Lunchbox“ ebenfalls Probleme mit ihrer Freundschaft zu ihrer Klassenkameradin Yoriko, die sie nicht so ausdrücken kann, wie sie es gerne möchte und dabei aufpassen muss sich nicht als Ghoul zu outen.
In „Fotos“, der dritten Geschichte, geht es um Shu Tsukiyama, den Ghoul-Gourmet. Er wird beim „Essen“ von einer Klassenkameradin namens Chie fotografiert, die ihn aber wohl nicht als Ghoul outen will. Coole Fotos sind einfach ihre Leidenschaft und die beiden beginnen eine Art Freundschaft zu schließen. 
Ikuma Momochi ist ein Ghoul, der von der Provinz in die Stadt kam, um Musiker zu werden. Das vierte Kapitel „Hauptstadt“ ist ihm gewidmet und erzählt, wie der junge Mann versucht sich in Tokyo zu etablieren und dabei nicht aufzufallen. So wird er schließlich auch ins Café Antik eingeladen.
„Lesezeichen“ oder Kapitel fünf ist dann schließlich aus Kens Sicht. Die Geschichte handelt vor allem von seiner Hilfe für Hinami und wie er sich um das Mädchen, das seine Eltern so grausam verlor, kümmert. 
Das letzte Kapitel ist eigentlich kein weiteres richtiges Kapitel mehr. Es sind nur ein paar Seiten mit dem Namen „Yoshida“. Diese handeln von dem vom Pech verfolgten Ghoul Kazuo Yoshida, der in einem Fitnessstudio arbeitet.

Fazit!

„Alltag“ oder auch „Hibi“ ist der erste von drei Light Novels von Shin Towada zu „Tokyo Ghoul“, der 2013 erschien. 2014 folgten noch „Tōkyō Ghoul: Kōhaku“ und „Tōkyō Ghoul: Sekijitsu“. Natürlich steuerte Sui Ishida selbst die Illustrationen zu den Romanen bei. 
Der Light Novel „Alltag“ hat zu Beginn ein kleines, beidseitiges, ausklappbares Poster in Farbe mit eingebunden.

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