Animuc 2012 - Part 2: Sonntag

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Bildcopyright: animePro, Signora_Ezio

Sonntag – der zweite und damit auch letzte Tag der Animuc 2012. Auch heute war animePRO wieder für euch dabei und berichtet nun über die Veranstaltung. Ob Cosplays, Workshops, die DCM oder andere Aufführungen: Der Sonntag stand dem Samstag vom Programm her in nichts nach.

Inhalt

Der Vorteil am Sonntag ist natürlich immer, dass man nicht erst die Karten abholen muss, sondern sofort die Veranstaltungen genießen kann. Das Wetter war leider wieder nicht so berauschend, aber das störte den harten Kern nicht. Wie immer war die Toilette am Vormittag voll – bevor der Tag beginnen konnte, musste man natürlich Perücken stylen, Accessoires anpassen und sich schminken, was das Zeug hielt.
Nachdem das alles erledigt war, ging es sofort zu dem Workshop „Zeichnen: Modedesign“ von Christian Allmann. Zunächst saßen alle Teilnehmer erst einmal im Seminarraum und warteten, aber nichts passierte. Kurz darauf wurde uns auch noch mitgeteilt, dass der Workshop vermutlich ausfallen würde – sehr zum Schrecken der Teilnehmer. Aber dann, man glaubte es kaum, tauchte Christian Allmann doch noch auf und entschuldigte sich erst einmal, dass er den Workshop komplett vergessen hatte. Das war aber nicht weiter schlimm, denn dafür entschädigte er uns mit eineinhalb sehr lehrreichen und amüsanten Stunden.

Positiv war, dass er erst einmal das kleine Publikum fragte, was es denn für Wünsche hätte und auf diese Fragen ging er auch so gut wie möglich ein, obwohl die Zeit schnell herum war. Zunächst zeigte er ein paar Beispiele aus bekannten Anime-Serien wie „Naruto", „One Piece" sowie „Digimon" und dann erklärte er die ersten Themen, wie Faltenwurf und das Anliegen der Kleidung. Christian Allmann zeichnete alles auf dem Grafiktablett vor, erklärte auch alles und die lockere, entspannte Atmosphäre sorgte dafür, dass die kleine Gruppe viel lachte. Der Workshop hat sich auf jeden Fall gelohnt und wer einmal einen Blick auf Christian Allmanns Arbeit werfen möchte, findet ihn auf animexx unter dem Namen „ChristAll“.

Nach dem Workshop ging es auch sofort zurück in den Stadtsaal, wo sich die Showgruppe Flying Sushi Theatre auf ihren Auftritt vorbereitete. Das dachten wir zumindest – denn der ersehnte Auftritt begann mit der traurigen Ankündigung, dass das FST heute nicht auftreten würde.

Stattdessen wurde die Bühne von Captain Lysop und Mr.2 aus „One Piece" eingenommen, die diese Chance schamlos ausnutzten und beschlossen, sich mit einem Lügencontest – Verzeihung, ich korrigiere: Geschichtencontest – zu messen. Wer hatte die Bühne wirklich verdient? Wer von beiden konnte das Publikum mehr begeistern? Die Antwort ist einfach. Ohne Frage – beide.
In mehreren Kurzgeschichten, in denen nicht nur die beliebten „One Piece"-Charaktere, sondern unter anderem auch Pacman, Bernd das Brot und Aiman Abdallah aus „Galileo Mistery" eine wichtige Rolle spielten, maßen die beiden Piraten von der Grandline ihr Können zum Geschichtenerzählen.
Was haben die Illuminaten damit zu tun, dass Ruffy mit Frauenkleidern im Bad liegt? Und was machen Pacman und Frau Holle bei „One Piece"? Sollten wir uns Sorgen machen, dass sich die tapferen Piraten ein Rapbattle in Pacmans Magen lieferten?

 

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Auf all diese Fragen gab es Antworten – und das auf sehr amüsante Art und Weise. Das Flying Sushi Theatre, eben doch nicht krank, sondern extra aus Österreich angereist, bekam begeisterten Jubel. Vor allem, als sie ihr nächstes Stück ankündigten, das versprach, mindestens genauso lustig zu werden wie „Zwei Piraten mit 'nem Weinbrandfass“ von 2012: „Sasuke Uchiha und der Stein der Waisen“.
Viel Zeit blieb nun nicht mehr bis zum Beginn des DCM-Vorentscheids. Ziemlich traurig war es, dass sich bei der Deutschen Cosplay Meisterschaft nur drei Teilnehmer angemeldet hatten, deswegen machte unser Lieblingsmoderator auch gleich fleißig Werbung für den nächsten Vorentscheid auf der Hanami in Ludwigshafen.
Die Jury wollte sich nicht vorstellen und so begann die Show gleich mit den ersten Teilnehmern.
Nicole B. als Oz Bezarius und Lydia S. als Gilbert Nightray spielten eine wirklich sehr dramatische Szene aus „Pandora Hearts" und gewannen den Vorentscheid damit letztendlich auch.
Nadine B. und Daniel B. folgten gleich darauf mit einem Cosplay zu „Zelda: Majoras Mask“. Zusammen stellten sie die tragische Liebesbeziehung zwischen Anju und Kafai dar.
Als letztes eine Gruppe, die besonders das Publikum sehr begeisterte. Miriam und Maike als Ciel Phantomhive und Angela Blanc aus „Kuroshitsuji".

Und damit ging auch der zweite Tag der Animuc 2012 zu Ende! Leider war das Wochenende kurz und am Montag wartete bereits wieder der graue Alltag. Aber die Animuc hat sich auch dieses Jahr wieder gelohnt und deswegen werde ich nächstes Jahr auf jeden Fall wieder dabei sein!

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