DeDeCo 2019

Geschrieben von Christina Christopoulos
Bildcopyright: Christina Christopoulos

Ob Tanzgruppen, Jeopardy, Zeichner oder Merchandising: Das alles konnte man auf der DeDeCo in Dresden vorfinden, wo auch wir für euch dabei waren und sogar an einem Panel teilnehmen durften!

Inhalt


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Die vielseitige Convention DeDeCo aus Dresden fand dieses Jahr in der Börse Dresden statt und zog sich über drei Tage. Freitagmittag betraten wir schon gespannt die Location und mischten uns gleich unter die Besucher. Direkt hinter dem Einlass befand sich auf der rechten Seite der Gang zur großen Bühne, die allerdings erst ab Samstag genutzt wurde, sowie zwei Workshop-Räume. Sehr geschickt wurde hierbei einer der beiden Räume genutzt, in dem mehrere Nähmaschinen aufgestellt waren. So wurde dieser Raum für Themen basierend auf beispielsweise Cosplay oder das Nähen von Plüschtieren genutzt. Natürlich hatten auch Unerfahrene bei dem Workshop „Erste Schritte mit der Nähmaschine“ die Gelegenheit, sich einmal am Nähen zu versuchen.
Auf der gegenüberliegenden Seite der großen Bühne führte ein Weg zu einer kleineren Bühne, die ihr Programm mit dem „Otaku Jeopardy“ begann. Aus verschiedenen Bereichen von Anime und Manga wurden Begriffe gezeigt, zu denen die Kandidaten die passende Frage stellen mussten. Natürlich fieberten viele Zuschauer mit, da auch sie ihr Otaku-Wissen testen wollten. Weiter ging es mit einem Selbstverteidigungskurs für Anfänger. Hier wurde von einem Dresdener Sportverein die Kunst des Ju-Jutsu vorgeführt und gelehrt. Aber auch Wettbewerbe, ein Gesangsact und Karaoke fanden an diesem Tag noch auf besagter Bühne statt

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Weiter ging es in Richtung des Anime-Kinos, welches noch nicht so gut besucht war, da die Besucher selbstverständlich erst einmal die restliche Convention erkunden wollten. Ein großer Raum mit sogenannten „Off-Games“ sorgte für etwas Entspannung: Hier hatte man die Möglichkeit, sich an japanischen Brettspielen zu versuchen, die Kulisse der denkmalgeschützten Architektur für Fotos zu nutzen oder einfach auf einen Platz im Maid Café „Sweet Heaven“ zu warten, der sich direkt nebenan befand. Das Café verfügte zwar über einen Wartebereich, allerdings war auch dieser sehr voll.
Ein eigener Raum stand für das „Bring&Buy“ zur Verfügung, in welchem die Besucher die Möglichkeit hatten, ihre DVDs, CDs, Animes, Mangas und vieles mehr weiterzuverkaufen. Direkt daneben befand sich der „Gamesroom“. Hier konnte man auf diversen Spielekonsolen die verschiedensten Spiele testen. Auch gab es hier einen Gaming-Bereich ab 18 Jahren.

In der Halle für die Händler befanden sich die verschiedensten Verkaufsstände. Von Kleidung über Merchandise bis hin zu Küchenutensilien war hier alles zu finden. Aber auch Künstler traf man hier an, die ihre selbstgemalten Bilder zum Verkauf anboten. Sehr interessant war hier auch die „Crafting Corner“: Hier konnte man sich selbst ans 3D-Drucken, Zeichnen, Colorieren, Abformen und Gießen versuchen. Wer Hilfe für seine kreative Idee benötigte, war hier jederzeit willkommen und wurde professionell beraten. Euch ist schon einmal die Waffe des Cosplay-Kostüms bei einer Convention kaputtgegangen? Kein Problem! Hierfür stand euch ein Team für genau solche Notfälle zur Verfügung und reparierte, was das Zeug hielt.

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Durch den Gang der Fanstände, in dem man unter anderem Stände der Nisa-Con und Contaku fand, kam man direkt zum „Food Court“. An einem Tisch wurden frische Onigiris zubereitet, ein Stand mit Bubble Teas sorgte für Erfrischung und sehr beliebt waren natürlich auch die japanischen Crêpes, die es in süßen sowie deftigen Varianten gab und verschiedene Ramen, über die auch wir uns sehr freuten.

Der Samstag begann bereits um zehn Uhr morgens. Gemeinsam mit den beiden YouTuberinnen Mangabelle und Marron1991, sowie dem stellvertretenden Chefredakteur Maximilian von Japaniac, sprachen wir über das Programm „Manga-Quartett“, bei dem wir vier verschiedene Mangas für euch vorstellten. Für die Besprechung trafen wir uns im Maid Café und testeten dies im selben Moment für euch. Passend zur bevorstehenden Kirschblütensaison bestellten wir, ganz in rosa gehalten, den Sakura Cheesecake und einen Sakura Latte Macchiato, den wir bedenkenlos weiterempfehlen können! Das Personal im Café ist überaus zuvorkommend und die Rollen der Maids und Butler wurden perfekt dargeboten.
Nachdem wir uns nun auf der kleinen Bühne für euch zusammengetan und euch über unsere Eindrücke der Mangas berichteten, nutzten wir sofort wieder die Gelegenheit, uns weiter für euch umzusehen. Auf der großen Bühne spielte derzeit die Gruppe Oktakus Live das Stück „Final Fantasy XV – The Lost Episode“. Im Anschluss fand der Performance Cosplay-Wettbewerb statt, bei dem Cosplayer nicht nur ihre Kostüme präsentierten, sondern auch original Auszüge aus den Animes vorspielten, ein Lied vorsangen oder eine erfundene Geschichte präsentierten. Diese variierten von Komödien bis hin zu sehr traurigen Szenen. Weiter ging es mit Theater von verschiedenen Gruppen mit Auszügen aus „Shrek“ oder auch „Kingdom Hearts“. Währenddessen konnte man in den Workshopräumen einiges über Theater, Cosplay-Auftritte oder Reisen nach Japan lernen und erfahren.

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Auch am Sonntag war viel los und für jeden war ein Programmpunkt dabei. Angelina Paustian, die Autorin des Mangakochbuchs, verriet ihre Geheimtipps für Restaurants, Maid Cafés und Charaktercafés in Japan und gab Tipps, welche man besuchen sollte und wie man am besten einen Platz reservierte. Ebenso gab sie wertvolle Ratschläge für die Verhaltenskodizes in den verschiedenen Lokalitäten. Sehr interessante Vorträge gab es auch über Frauen in Japan sowie Feiertage in Japan: Bei diesen traditionellen Vorträgen wurde erklärt, wie Frauen heutzutage in Japan behandelt werden im Vergleich zu früheren Zeiten. Ebenso wurden alle Feiertage und ihre Bedeutungen beschrieben.
Natürlich durften Cosplay-Workshops auch an diesem Tag nicht fehlen. So wurde einem das perfekte Perückenstyling gezeigt, wie man LEDs in sein Kostüm integriert und wie man Metallausrüstungen fertigt. Wer sein Eigentum nicht im „Bring&Buy“ verkaufen wollte, konnte dieses bei einer Auktion versteigern lassen. Aber auch Theater und Tanzgruppen wurden natürlich wieder geboten. Besonders beliebt war hier die Gruppe „Kira Kira Hikaru“, die die komplette Trilogie von „Herr der Ringe“ in ein Theaterstück mit Tanzeinlagen zusammenfasste. Den Abschluss machte die kleine Bühne, auf der man Karaoke singen konnte.

Mit einer Menge Spaß und vielen neuen Eindrücken haben wir ein aufregendes Wochenende in Dresden verbracht!

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Fazit!

Wir bedanken uns erneut bei DeDeCo e.V. für die Einladung und hoffen auf ein baldiges Wiedersehen!

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