Hanami 2011

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Bildcopyright: Michael Leible (animePRO)

Auch dieses Jahr haben wir wieder die Convention in Ludwigshafen für euch heimgesucht. Was wir dabei so erlebt haben, könnt ihr hier nachlesen!

Inhalt

Es ist früh, viel zu früh will ich meinen, als der Wecker seinen penetranten Ton von sich gibt. Aber gut, ich muss mich ja auch mit den anderen um sechs Uhr morgens an einem Bahnhof in einer anderen Stadt treffen. Ein Glück habe ich schon am Tag vorher gepackt.
Nun geht der Stress richtig los. Habe ich auch nichts vergessen? Ab ins Bad, danach fix angezogen und los geht’s. Kaum sitze ich im Zug, fällt mir auch prompt wieder ein, was ich vergessen habe, aber gut, nun sind wir schon auf dem Weg, was soll man machen? Es ist ja schon so schlimm genug, dass es die Zugverbindung, mit der wir die letzten Jahre gefahren sind, nicht mehr gibt. Denn schon jetzt habe ich Panik, dass ich die Eröffnung dieses Jahr nicht erleben werde.
Nach etwas über vier Stunden Fahrt und einmal umsteigen sind wir also auch dieses Jahr endlich wieder in Ludwigshafen angekommen. So langsam wirkt alles heimisch hier und man kennt sich aus. Also: Auf zum Gelände!
Doch dann der Schock, was sehen unsere Augen? Menschenmassen, die an einer einzigen Schlange stehen. Das kann ja wohl nicht wahr sein, oder? Doch kann es. Für alle, die ihre Karten im Vorverkauf erworben hatte – was in diesem Jahr die einzige Möglichkeit war – gibt es nur eine Schlange. Zwar stehen alle wirklich gesittet an, doch die Ausmaße sind einfach enorm. Die Warteschlange zieht sich von der Kasse, über den großen Vorhof, weiter an die Seite des Geländes, über den gesamten Gehweg und am Ende des Blocks sogar noch um die Ecke. Von dort aus kann man nicht einmal mehr einen Zipfel des Con-Geländes sehen. Ein paar Bekannte von uns warten dort, um ihre Karten abzuholen.

Den ersten Schock noch nicht ganz verdaut, marschieren wir weiter zur VIP-Kasse. Hier liegen unsere Tickets. Dann gleich die nächste Überraschung. Scanner. Jedes Ticket muss sowohl beim Eintreten, als auch beim Austreten abgescannt werden. Jedes Mal, wenn man das Gebäude betritt oder verlässt. Interessant ist dabei nur, dass das Gerät den Besucher Willkommen heißt, oder ihn verabschiedet und das alles mit der Stimme der kleinen Roboter aus dem Spiel „Portal“. Allerdings gibt es auch hier hin und wieder kleine Aufläufe. Denn um sich scannen zu lassen, muss man mit beiden Füßen auf einer Matte stehen und dann den Code vor den Ableser halten. Nun gut, die einen treten drüber, die anderen gar nicht drauf, die dritten haben Probleme mit ihren Karten und die anderen versuchen geduldig zu warten.
Endlich betreten also auch wir die heiligen Hallen der Convention, um dann festzustellen, dass eigentlich noch nicht wirklich viel los ist. Nun gut, wen wundert es, wenn die Besucherschaft draußen steht. Jedenfalls ist bei der Eröffnung der Hanami dieses Mal der Saal halb leer.
Und auch diese läuft ein wenig anders als sonst. Erst einmal wird den Sponsoren gedankt und dann erzählt, dass man an verschiedenen Essenständen, bei manchen Händlern und auch sonst hier und da immer wieder Dinge erwerben kann, die zu Spendenzwecken für Japan verkauft werden. Sehr schöne Idee und ich denke, viele haben dabei auch gern geholfen. Auch von der Zeremonie ist kurz die Rede, die ja überall schon vorher beworben wurde. Doch leider kann uns auch die nette Ansagerin nicht wirklich sagen, wo diese eigentlich genau startet. Gut. Dann also der Eröffnungstanz, das Highlight jeder Eröffnung.
Alle Besucher bekommen ein paar Para-Para Tanzschritte beigebracht und dann wird zu einem „Überraschungs-Song“ getanzt. Dieses Jahr darf man sich über „Go!!“ von Flow freuen. Lustige Sache.

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Nächster Punkt auf dem Programm ist Ongaku no Kara. Natürlich füllt sich der Saal ein wenig mehr, doch leider scheinen noch immer nicht so viele Menschen reinzukommen. Wir beschließen uns erst einmal schnell ins Hotel zu begeben, da wir uns lieber die Abendvorstellung der Gruppe ansehen wollen. Da wir sowieso an der Schlange der Anstehenden vorbei müssen, sind wir gespannt, wie weit es unsere Bekannten geschafft haben. Immerhin stehen sie schon eine gute halbe Stunde an. Ergebnis: Mehr als wenige Meter nach vorn haben sie es nicht geschafft, noch immer sind sie nicht einmal auf dem Con-Gelände angelangt. Entrüstung. Immerhin ist nun schon halb zwölf vorbei und das Programm geht nun richtig los, wo so viele Menschen noch draußen stehen und warten. Nun gut, erst einmal weiter. Wir sehen noch, wie einige Con-Helfer durch die Gegend wuseln und versuchen, die Reihe in zwei aufzudröseln, eine für die, die ihr Ticket noch vor Ort zahlen müssen, eine für die, die dies bereits getan haben. Wir begeben uns also in Ruhe in unser Hotel und checken ein, machen kurz Pause und gehen dann wieder auf das Gelände, nur um festzustellen, dass nun nicht nur viel zu viele Menschen anstehen, sondern auch noch allgemeine Verwirrung und Chaos herrscht, weil keiner so genau weiß, in welche Reihe er soll. Auch Ärger scheint vorhanden zu sein, da sowohl am Anfang, als auch am Ende der Schlange Anweisungen gegeben wurden, was wiederum zur Folge hatte, dass die, die etwas mittiger stehen, sich nun ganz hinten anstellen müssen, weil sie die letzten waren, die ihre Anweisungen bekommen haben. Auch unsere Bekannten stehen noch draußen.
Wir nutzen unsere Freizeit und schauen eben bei einigen der Händlerständen vorbei. Auch diese wurden umgestellt im Vergleich zu den Vorjahren. Wer die Hanami schon einmal besucht hat, dem wird wahrscheinlich der „Strudel des Todes“ oder auch „Strudel of Doom“ ein Begriff sein. Das war ein kleiner Gang, in dem viele Händler auf beiden Seiten standen und bei denen man nur mit quetschen und drücken hinein, hinten herum und dann wieder hinaus kam. Dieser so berühmte Gang hatte seinen Schrecken verloren. Denn hier sind zwar noch immer einige Verkaufsstände, doch sind diese luftiger gereiht und nur wenige wirklich vollbepackt. Auch reichen sie nicht mehr bis ganz nach hinten durch. Nun gut.

Wir freuen uns nun jedenfalls auf einen der beliebtesten Schaupunkte: Shinji Schneider und sein neues Programm „Con ist Krieg“. Wir haben nun gut 13 Uhr und noch immer sind unsere Bekannten nicht im Gebäude, obwohl sie bereits kurz vor elf Uhr angestanden sind.
Also stellen wir uns eben alleine in den Festsaal, denn leider sind die Sitzplätze alle schon besetzt. Und dann ist es soweit, der Herr Komiker tritt auf die Bühne und die Menge tobt. Zwar ist dieses Jahr sein Programm ein wenig kurz, doch dafür gibt er drei Zugaben, nachdem er alles auf die Schippe genommen hat, worüber in der Fanszene gerne mal kleine Kriege geführt werden. Allerdings scheint er dieses Mal nervöser und auch seinen Text vergisst er immer mal wieder und muss nachschlagen. Eigentlich schade, doch ganz so schlimm ist es dann doch nicht. Auch ein paar seiner bekannten Songs gibt er als Zugabe und schon ist die Bühne voll von Menschen, die mit ihm zu seinen Songs headbangen.
Gleich nach diesem Punkt wird die Halle leerer, schade eigentlich, wo jetzt wieder eine sehr interessante Show geboten wird. Tatsu-Ryu-Bushido ist eine japanische Kampfkunst, bei der es unter anderem um Nahkampf, Kampf mit Waffen und sogar den Kampf mit mehreren Waffen geht. Bevorzugter Weise natürlich das Schwert.
Doch nun knurren unsere Mägen langsam und die Kaufsucht macht sich breit. Dieses Mal ist die Kantine, in der sich ein japanisches Restaurant breit gemacht hat, für jedermann offen, daher muss man außen herum gehen, anstatt direkt durch den Gang dorthin zu laufen. Wir nehmen die leckere warme Nahrung auf, obwohl es draußen selbst schon viel zu warm ist und bemitleiden die armen Besucher, die bei diesen Temperaturen in der Warteschlange stehen. Anscheinend verteilen die Helfer jedoch immerhin Wasser, damit niemand umfällt.
An Vielfalt dürfte es den Käufern nicht fehlen, denn es gibt jede Menge verschiedene Händlerstände zu sehen, die Manga, Figuren, Plüschies, Kissen, Poster, Wallscrolls, Karten, Schmuck, DVDs, CDs, Kleidung, Anhänger, Buttons, Postkarten und noch jede Menge mehr bieten. Auch der Bring’n’Buy Room wurde verlegt, wodurch mehr Platz war, sich die ausgestellte Ware anzusehen.
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Um 16:00 Uhr sind wir uns dann einig, dass es wahrscheinlich keinen Zweck habe, jetzt wie wild durch Ludwigshafen zu rennen und die Zeremonie zu suchen. Die Helfer wirken alle im Stress und von Orgas im Moment keine Spur. Schade eigentlich, denn immerhin sollte sie ja das Highlight schlechthin sein. Doch nun gut, dann besuchen wir eben den Festsaal und schauen uns das neue Programm von Project AT an. Diese Gruppe hat mich persönlich schon in den Jahren davor mit Shows zu „Air Gear“ und „Code Geass: Lelouch of the Rebellion“ fasziniert und auch dieses Jahr haben sie wieder ein Thema gewählt, das mich interessiert: „P3P – Persona 3 Portable“. Und wieder einmal liefern sie eine unglaubliche Show. Sie schaffen es, den originalen Sound zusammen mit Original-Szenen, selbst gedrehten Aufnahmen, Schauspielerei und Tanzeinlagen ihre Geschichte so nah wie möglich an das Original zu bringen, ohne dabei Charaktere zu verdrehen oder der Geschichte die Spannung zu rauben. Dabei agieren immer alle, egal ob sie gerade an der Reihe sind oder nicht. Auch interessant ist die Tatsache, dass störende Mikrofone gar nicht erst benutzt werden. Stattdessen wurde alles vorher bereits aufgenommen und nun nur noch abgespielt, was wiederum zur Folge hat, das die Mitglieder alle lippensynchron sein sollten. Bei den meisten klappt das dann auch einwandfrei und minimale Abweichungen stören trotz allem nicht. Und so fließen alle Elemente mit in die Geschichte ein und faszinieren und fesseln die Zuschauer. Ein wieder einmal mehr als gelungener Auftritt. Ich freue mich auch jetzt schon auf den Auftritt im nächsten Jahr, wenn sie wahrscheinlich eine Show zu „Tales of the Abyss“ zeigen werden. Auch suchen sie noch Mitglieder…

Danach erst einmal sitzen geblieben, wenn man schon einen Sitzplatz hat, was in dieser Halle nun wirklich keine Selbstverständlichkeit ist. Aber immerhin folgen nun die Cosplay-Vorstellungen und das wollen wir natürlich nicht verpassen. Wie immer haben sich die Cosplayer jede Menge Mühe mit ihren Kostümen und den Shows gemacht und es gibt sowohl viel zu sehen, als auch zu lachen. Allerdings scheinen die meisten Punkte am heutigen Tage viel kürzer zu sein, als sie eigentlich geplant waren… Nun gut, erneut Freizeit, erneut laufen, so langsam fange ich an müde zu werden.
Um 20 Uhr dann noch ein Highlight, der japanische Generalkonsul Toyoei Shigeeda hält eine Rede vor seinem Publikum. Nicht zuletzt wegen der schrecklichen Ereignisse dieses Jahres in Japan, die zwar nicht mehr im Fernsehen zu sehen, aber noch lange nicht überwunden sind. Wieder einmal werden wir alle daran erinnert, dass es nur geht, wenn wir zusammen halten und auch jetzt wird noch Hilfe benötigt.
Es folgt die Preisverleihung der Cosplays, mit der die meisten wohl einverstanden sind, auch wenn man es nie allen recht machen kann, selbst wenn man gern würde. Und dann ist auch schon 21 Uhr und der letzte unserer heutigen Punkte steht an: Ongaku no Kara die Zweite. Wie schon im letzten Jahr gibt die Musikertruppe alte und neue, japanische und deutsche Anime-Openings zum Besten. Alles mit teilweise bekannten Instrumenten wie der Akustik-Gitarre und Trommeln, aber auch mit anderen, eher exotisch anmutenden Geräuschmachern. Ein schöner Abschluss eines langen Tages.
Während wir also den ganzen Tag mehr oder weniger nur Shows und Stände betrachtet haben, gab es auch noch so einiges zu sehen und tun, denn mit Workshops hat die Hanami dieses Mal nicht gegeizt. Egal ob Ikebana, Kalligraphie, japanisch Kochen, Perückenstyling, Synchronsprechen, der beliebte Yaoi-Workshop oder viele mehr, für jeden war etwas dabei. Nur leider gingen die Workshops teilweise so lange, dass sie viele andere Dinge zur Hälfte überschneiden, wodurch man dann zwei andere Shows beispielsweise verpasst hätte.
Auch für die Gamer war einiges dabei, denn im Gamesroom gab es neben den Konsolen auch noch Wettbewerbe wie beispielsweise „Naruto Storm Contest“ oder „Customer Choice“. All das, Karaoke und noch viel mehr gab es am Samstag zu sehen, schade, dass man sich nicht teilen konnte. Nach ein wenig Freizeit begeben dann auch wir uns ins Hotel und hoffen auf einen schönen Sonntag.
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Nachdem ich am Abend zuvor halb tot ins Bett gefallen bin, habe ich relativ viel Schlaf bekommen. Zwar schmerzen meine Füße noch immer wie die Hölle, doch ich fühle mich einigermaßen bereit für die Dinge, die da kommen mögen. Erst einmal auschecken und Gepäck verstauen. Dann weiter auf das Con-Gelände. Da Sonntags-Tageskarten nicht so sehr beliebt sind und die meisten Leute ihre Karten schon haben, sieht man auch keine Warteschlange.
Auch am Eingang hat sich etwas getan. Anscheinend waren die Helfer ein wenig genervt davon, dass manche Leute nicht ganz mit der Bein-Hand Kombi klar kamen, denn die Matten, auf die wir eigentlich während dem Scannen stehen mussten, sind nicht mehr da.
Nun gut, erst einmal in den Hinterhof zum Maid-Cafe. Wir haben Glück, denn da wir beinahe die ersten sind, stehen alle Maids am Eingang rechts und links aufgereiht, um uns mit einer Verbeugung und einem „Willkommen zu Hause“ begrüßen. Erst einmal eines der leckeren Thunfisch-Sandwiches und ein Schokosoßen-Crêpe mit zwei Mal selbstgemachtem Eistee bestellt. Nun ja, unser Glück hält wohl an, denn leider gibt es am Sonntag keinen Eistee. Gut, da uns aber nicht nach Kaffee zumute ist, denn warm ist es ohnehin schon genug, trinken wir eben Wasser, was soll’s.
So gestärkt schauen wir uns dann noch einmal im Bring’n’Buy Room um, der nun etwas übersichtlicher war, da weniger Leute hier herumwuselten.
Und wenn wir gerade noch im Hinterhof sind, gehen wir doch direkt einmal zur Kampfarena rüber. Während das Tatsu-Ryu-Bushido bereits am gestrigen Tag und auch am heutigen dauerhaft eine Art Mini-Workshop gibt, kann man hier nun eine Kendo-Vorführung und einen folgenden Workshop sehen. Es sieht einfach klasse aus, wie sich zwei Menschen in voller Montur und mit einer luftzerreissenden Spannung anstarren, bevor sie sich bewegen und mit einem Holzschwert und einem Schrei einander auf den Kopf schlagen.

Dann wird es für uns Zeit, noch einmal ein wenig Geld rauszuwerfen, wenn wir schon da sind, um dann pünktlich um 13 Uhr in der Taiko-Vorstellung zu sitzen. Doch was sehen unsere Augen? Noch läuft die lustige Mister und Misses Hanami Wahl. Irgendwann muss eine der Showgruppen wohl ein wenig überzogen haben… nun gut, wir sind ja spontan, also wieder hinaus in den Hinterhof und bei der Cosplay-Modenschau am Cosday-Stand zugesehen. Taiko hat dann wohl sehr viel später angefangen. Allerdings ist es unglaublich schön, einmal zu hören und zu sehen, mit wie viel Leidenschaft die Spieler dabei sind. Die traditionelle Trommelei hat schon etwas für sich. Auch einen kleinen Workshop gibt es danach, bei dem die Zuschauer selbst einmal ihr Taktgefühl unter Beweis stellen können. In der Pause essen wir ein wenig was, dieses Mal jedoch Currywurst mit Pommes, weil wir ja auch ein wenig was in den Spenden-Topf werfen wollen.
Eigentlich haben wir nun keinen fixen Punkt, den wir unbedingt besuchen wollten, jedoch macht mich ein Flyer der Gruppe X’n’Y ein wenig neugierig. Auch ein paar Fotos von Cosplayern wollen geschossen werden. „Wenn wir uns die jetzige Gruppe ansehen, haben wir nachher beim DCM auch einen Platz.“ Das ist jedenfalls der Plan, außerdem kann die Show ja ganz cool sein. Abgesehen von uns waren jedoch auch viele andere auf diese Idee gekommen. Die Vorführung wollte anscheinend nicht so klappen, wie die Gruppe es gern gehabt hätte. Es gab viele gute Lichteffekte, auch die Geschichte an sich hätte interessanter sein können, wenn man sie denn verstanden hätte. Denn die Geschichte wurde an und für sich nur auf der Leinwand mit gedrehten Videos gezeigt und bei diesen sind entweder die Stimmen zu leise, oder der Wind zu laut. Auch bei den Tanzeinlagen passierten des Öfteren Patzer. Das merkt wohl auch die Gruppe an sich, denn nach der Show entschuldigen sie sich. Auch sie haben überzogen und wir hoffen, dass wir die komplette DCM noch sehen können, bevor wir auf unseren Zug hetzen müssen, um vier Stunden später dann „daheim“ zu sein.
Doch Pustekuchen. Nachdem die Menge so oder so schon ein wenig genervt war, was die Organisation der Hanami betraf, brachten sie jetzt den nächsten Hammer. Alle sollten die Halle verlassen, weil anscheinend umgebaut werden musste. Alle, die nur in der Show saßen, um nun einen Platz zu haben, sind wütend und keiner versteht, warum das nun sein muss, wo es doch bisher auch immer so geklappt hat. Und es kommt noch besser, da draußen ja noch Menschen gewartet haben, die jetzt erst in die Halle wollten, werden alle, die schon vorher drin waren, nach hinten durchgescheucht. Schöne Sache. Alles umsonst. Mittlerweile sind sie auch in unglaublicher Zeitverzögerung und wollen nun auch noch 15-20 Minuten umbauen. Nun gut, nach den Streitereien, die nun vom Zaun brechen und dieser Dreistigkeit, alle Leute aus der Halle zu werfen, um, wie wir später feststellen sollten, drei Tische und ein paar Stühle vor die Bühne zu stellen, da an der Sitzordnung oder dem Raum sonst nichts verändert wurde, blieb uns eigentlich auch keine Zeit mehr.
Daher konnten wir, wie einige andere auch, die genauer nach Zeitplan geplant hatten, oder weiter weg wohnten, den DCM-Vorentscheid leider nicht ansehen. Aber, wir sind ja informiert, daher haben wir hier die Qualifizierten: Eugenia K. als Maylene aus „Black Butler“, Miriam B. als Colette Brunel aus „Tales of Symphonia“ und Alisa V. als Sakura Hime aus „TSUBASA: RESERVoir CHRoNiCLe“. Diese sind ebenfalls auf animexx zu finden, wenn euch also Bilder von den Cosplays interessieren, schaut unter folgenden Namen vorbei: eugi-sensei, Neko-Shizu und Tsukihime.

Auch am Sonntag gab es Workshops, wie beispielsweise den Cosplayworkshop oder Bildbearbeitung oder Wettbewerbe, wie den Hanami Dance Contest.
Doch mit diesem kleinen bis größeren Desaster endete für uns die Hanami 2011, auf der es, außer bei Händlern von außen, leider keine Ramune zu kaufen gab. 

Fazit!

Nächstes Jahr soll die Hanami aufgrund des Andrangs eine neue Lokation bekommen: den Pfalzbau, ebenfalls in Ludwigshafen.
Auch wenn dieses Jahr sehr vieles nicht so lief, wie es hätte sollen, freuen wir uns auf die nächste Hanami, denn bisher war alles immer gut und einen Ausrutscher gibt es immer einmal. Auch wenn wir natürlich das alte Gebäude als alteingesessene vermissen werden.

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