Profil
LM.C wurde im Jahr 2003 von Maya, damals als er als Support-Gitarrist bei Miyavi tätig war noch Mayaatan genannt, ins Leben gerufen. Ursprünglich war die Gruppe eine Session-Band, die mit ihren wechselnden Auftritten eine ebenso wechselnde Anzahl von Musikern aufwies. Zeitweise unterstützte auch Aiji, Mitglied bei Pierrot, die Shows. Beide kannten sich schon länger aus Nagano, der Heimatstadt von Maya. Die Freundschaft entstand, als Aiji das erste Mal ein Demotape des Gitarristen hörte und die Musik auf Anhieb interessant fand. Er beschloss daraufhin, den damals noch unerfahrenen Maya zu unterstützten und ihm in der Musikszene zu helfen.
Aber erst als sich Pierrot im Jahr 2006 auflösten, entschied sich Aiji, sich dem Session-Projekt fest anzuschließen. Kurz darauf, und auch dank der Popularität ihrer vorherigen Bands, wurden sie von dem renommierten Label „Pony Canyon“ unter Vertrag genommen.
Die Geschichte, wie LM.C zu ihrem Namen gekommen sind, ist schnell erzählt. Als die Sessiongruppe zu Anfangszeiten ein Übungslive gab, brauchte sie einen Namen und so warf jeder der Musiker einfach irgendetwas Zusammenhangloses in den Raum. So wurde schnell aus dem ursprünglichem Domain- und kurzzeitigen Bandnamen „Lovely-Moccochang.com“ das einfache Kürzel LM.C, welches bis heute die Band auf ihren Wegen begleitet (moco ist im Übrigen der Name von Mayas Hund).
Unter diesem Namen hatte das Duo eine Vielzahl von Fernsehauftritten und Interviews in bekannten Magazinen, wie SHOXX und Arena°C. Im Oktober 2006 brachten sie ihre ersten zwei Singles auf den Markt („Trailers [Gold]“ und „Trailers [Silver]“). Dank des großen Erfolgs des Doppel-Releases – die Singles kamen unter die Top 20 der Oricon-Charts – nahmen sie Ende des Jahres an größeren Festivals teil. Nach ihrer zweiten Single „OH MY JULIET“, welche Anfang Januar in drei verschiedenen Versionen erschien, folgte eine Tour innerhalb Japans.
Vier Monate später veröffentlichten sie ihr erstes Minialbum „GLITTER LOUD BOX“, worauf eine Promotion-Tour innerhalb Japans bekannt gegeben wurde, die ihren Abschluss im Shibuya-AX, einer Konzerthalle in Tokyo, fand. Ihre Präsenz in den Medien hielt stetig an, unter anderem auch, weil ihre Songs „Boys & Girls“ und „88“ Openings für den Anime „Reborn!“ wurden. Auch der Song „Oh my Juliet“ wurde publik als Ending von „Red Garden“.
Und dann endlich! Eine erfreuliche Überraschung folgte Anfang des Jahres 2008! Nachdem LM.C ihre Single „John“ veröffentliche, durften sie im Rahmen der Anime Expo am dritten Juli in Los Angeles das erste Mal außerhalb Japans auftreten. Zwei Tage später hielten sie sogar eine One-Man-Show in der Stadt der Engel. Im Anschluss folgte ein Auftritt auf dem größten Musikfestival in Taiwan, dem FORMOZ.
Musikstil
Das Duo hat ihren ganz eigenen Stil, was wohl daran liegt, dass sie sich keinem bestimmten Genre zuordnen wollen. Viele Lieder sind eine Mischung aus Rock, Pop und Rap, aber auch Einflüsse aus der Elektro- und Technoecke machen ihre Musik zu einem Ohrwurm. Obwohl sich die Band keinem bestimmen Stil zuordnet, bezeichnet ihr Produzent diesen als „New Century Elektro-Rock“. Mayas Stimme – er ist zum ersten Mal Sänger – verleiht den Liedern einen ganz eigenen Touch, aber auch Aiji übernimmt häufig Parts in Refrains oder an anderen Stellen.
Dadurch, dass nicht nur im Gesang die Rollen getauscht werden, sondern allgemein keine spezifische Position für jedes Mitglied festgelegt ist, wird eine besondere Atmosphäre von Bandzugehörigkeit geschaffen. LM.C schaffen mit ihren Songs immer eine eigene Welt von Themen. Themen wie die Gesellschaft und soziale Probleme werden genauso temperamentvoll in Liedern verwendet, wie auch die Liebe.
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