2011-04-02 - Nach dem Erdbeben

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Knapp drei Wochen ist es nun her, seit am 11. März 2011 das große Erdbeben Japan erschütterte. Nach der anfänglichen Informationsflut, die meist mehr verwirrte als erhellte, hat sich die Berichterstattung mittlerweile auf ein normales Maß eingependelt. Die Auswirkungen der Katastrophe sind jedoch noch längst nicht beseitigt. Die Aufbauarbeiten werden Jahre in Anspruch nehmen, vom Leid der Menschen ganz zu schweigen - und über allem schwebt nach wie vor drohend das AKW Fukushima.

 

Wer sich informieren oder vielleicht sogar engagieren möchte, dem seien folgende Seiten ans Herz gelegt:

 

Auf der Seite GEMEINSAM FÜR JAPAN lassen sich seriöse Initiativen finden, die von Organisationen, Vereinigungen und Verlagen der Anime- und Manga-Branche ins Leben gerufen wurden.  Die übersichtlich gestaltete Homepage informiert über Aktionen und weist auf Spendenmöglichkeiten hin.

 

Die Aktion PROJAPAN plant eine etwas andere Art der Hilfe. Hier stehen die betroffenen Kinder im Vordergrund. ProJapan organisiert Aufenthalte in Deutschland für diese Kinder, damit sie samt Eltern dem Alltag ihrer zerstörten Heimat für ein paar Wochen entfliehen können. Dafür sucht man Menschen, die eventuell Unterkünfte zur Verfügung stellen können. Aber auch Helfer, die beim Aufbau von Unterbringungsmöglichkeiten mitarbeiten.

 

Anime News Network führt eine ständig aktualisierte Liste mit den Namen der Künstler und Mitglieder der Anime/Manga- und Games-Branche, die über Twitter oder andere soziale Netzwerke ein Lebenszeichen von sich gegeben haben.