E-Mail für Eve Vol.1

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Bildcopyright: Green Bunny, PinkPineapple, Pink Lemon

Gerade in der heutigen Zeit fällt es vielen Leuten schwer, sich persönlich mit anderen zu unterhalten. Genau zu diesen Menschen gehört Kei – ein introvertierter Schüler, der gern in Chat-Räumen seine Zeit verbringt. Dort lernt er ein nettes Mädchen kennen, doch kennen sich die beiden wirklich nicht persönlich?

Inhalt

Kei ist ein Schüler von 18 Jahren, der nicht besonders viel mit seinen Mitschülern zu tun hat. Er mag den direkten Kontakt mit Menschen eigentlich nicht so sehr. Das ist einer der Gründe, warum er sich viel im Internet aufhält und dort unter dem Namen A,W auch dem einen oder anderen User mit seinen PC-Problemen hilft. Eine dieser Notbedürftigen war „Eve“, ein Mädchen, dass sich durch seine Hilfe wohl ein wenig in ihn verliebt hat. Nach und nach wurden ihre nächtlichen Gespräche privater und schon bald schien Eve gar nicht mehr ohne A,W zu können. Allerdings sieht Kei seine Chatpersönlichkeit eher als eine Art Rolle.
Etwa zu dieser Zeit gab es jedoch einige Kleinigkeiten, die seine Aufmerksamkeit auf sich zogen. Seine Klassenkameradin Midori, auf die er schon länger ein Auge geworfen hatte, zeigte enorme Ähnlichkeit mit Eve. Schrieb diese Nachts, dass sie in der Schule die falsche Seite gelesen hatte oder zu spät zur Schule kam, traf das auch auf Midori zu. Als er sie dann um ein Foto bittet, ist es klar – sein Schwarm ist keine andere als Eve. Doch eine Internetbeziehung kann nicht so einfach auf reale Menschen umgemodelt werden, vor allem, wenn sie sich schon kennen.
Noch dazu hat Kei ein Geheimnis. Dank einer Erpressung spielt er hin und wieder den Sklaven der Dame, deren Aufgabe die Server-Verwaltung der Schule ist. Und diese ist sexuell gern aktiv. Aber auch Miki, Midoris beste Freundin hat ein Geheimnis – nämlich ihre Liebe zu Kei, der wiederum eine Vergangenheit hat, die ihm mehr als nur einmal böse Träume verpasst.

Details

Der Anime zeigt im Staff viele große Namen auf. Darunter unter anderem das Studio, das auch für „Kite“ zuständig war: Green Bunny. Aber auch Namen wie Nishi E Da („The World only God knows“) und Takuji Yoshimoto („Ghost in the Shell SAC“, „Fullmetal Alchemist“, „Cowboy Bebop“, „Wolf’s Rain“) für das Charakterdesign und der Regisseur Shinichi Masaki („Code Geass“, „Card Captor Sakura“, „Hikaru no Go“) sind gelistet. Der Anime hat jedoch mit seinem Produktionsdatum von 2000 bereits ein paar Jahre auf dem Buckel.
Der Protagonist der Geschichte ist Kei, der viel mit sich selbst zu kämpfen hat und nicht so recht weiß, wie er Eve / Midori dazu bringen soll, doch irgendwie auch an seinem realen Ich gefallen zu finden.
Die Serie basiert auf dem Spiel „School Days“ des Herstellers OVERFLOW.
Neben der FSK 18 Version gibt es auch eine Uncut-Version ohne Jugendfreigabe.

Green Bunny, PinkPineapple, Pink Lemon

Umsetzung

Man sollte nicht vergessen, dass die Serie aus dem Jahre 2000 stammt und somit nicht mehr die neuste unter dem Anime-Himmel ist. Das Bild kommt im Format 4:3 und der Ton in DD 2.0. Was jedoch ein wenig schade ist: Es ist lediglich eine deutsche Tonspur vorhanden. Dafür wirken die Synchronsprecher nicht gestellt oder unerfahren und machen ihren Job gut. Der Ton rauscht weder, noch stört er. Allerdings ist das Bild nicht immer ganz klar. Vor allem wenn „die Kamera“ schwenkt, kann es sein, dass das Bild sich ganz schön zieht. Auch die Farben sind entsprechend nicht die neuste Qualität, können sich aber sehen lassen.
Da es nur eine Tonspur gibt, entfallen Untertitel.

Green Bunny, PinkPineapple, Pink Lemon

Packung

Die DVD kommt in einer transparenten und gut verarbeiteten Amaray-Hülle. Das Cover zeigt zwei der Mädchen von Keis Schule, allerdings wirkt es leider sehr unscharf. Die Rückseite zeigt dann gleich neun Screenshots, die bereits zeigen, was für ein Genre hier vertreten ist. Der Rückentext liest sich gut und ist informativ, ohne das Wichtigste vorweg zu nehmen. Auch Informationen über das Produktionsteam und technische sowie rechtliche Details sind hier zu finden. Innenliegend findet sich noch ein Bestellschein für die „Nimm mich!“-Editionen, zu welcher auch diese Serie gehört. Dank eines Wendecovers kann das FSK-Zeichen nach innen gedreht werden.

Green Bunny, PinkPineapple, Pink Lemon

Extras

Es sind leider keine vorhanden.

Fazit!

Sicherlich ist es nicht die neuste Serie und mit Sicherheit auch nicht die innovativste, aber immerhin ein solides Stück Hetai-Arbeit. Vorsicht – wer es kuschliger mag, der sollte sich vielleicht nach etwas anderem umsehen. Denn sowohl die Geschichte mit dem Sex-Sklaven, als auch eine Szene die in einer halben Vergewaltigung endet sind nicht gerade romantisch. Wer jedoch damit und mit der älteren Umsetzung keine Probleme hat, der darf gern zugreifen und gespannt sein, wie es mit A,W und Eve weitergeht – und ob Kei irgendwann seine Komplexe überwindet. Vorsicht jedoch, wer hier viele Episoden erwartet – die DVD umfasst nur eine Folge.

Inhalt
6
Bild
5
Ton
4
Synchronisation
2
Untertitel
0
DVD-Menü
7
Extras
12
Preis-/Leistungsverhältnis
4
Gesamt
4

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