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So sorgte der wechselhafte Freitag für erschwerte Cosplaybedingungen im „Piratennest“ in Fürstenfeldbruck. Nichtsdestotrotz: Kurz vorher startete „Avengers – Endgame“ im Kino und dementsprechend konnte man auf viele Marvelcosplayer treffen, wie Künstlerin
KuramaKitsune. Am Abend lockte der Cosplayball, für den man sich zuvor in einer Tanzstunde vorbereiten konnte.
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KuramaKitsune (links) mit German_Deadpool (rechts)
Der Samstag ermöglichte da den Biergartenbesuch schon eher, sodass auch in diesem Jahr unzählige Besucher auf die Wiese vor dem Kloster Fürstenfeld pilgern konnten, die gar kein Ticket für die Innenräume hatten. Speziell Kinder konnten sich dadurch wieder den Traum vom Foto mit allerlei Disneyprinzessinnen erfüllen. Während sich so manch einer vor Venom erschreckte, hatten die Kinder einen Heidenspaß mit Cosplayerin
Karliah Cosplay und ihrem „Parasitenfreund“. Furrys hatten außerdem ihre helle Freude mit der Wetterlage.
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Dadurch war es in der Tenne etwas leerer, doch große Schlangen bildeten sich allzeit vor dem Bring & Buy Bereich. Zum ersten Mal fand sogar eine Versteigerung besonders rarer Merchandisestücke statt. Auf derselben Ebene fanden sich auch Bisafans.de sowie PokéMUC.
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Auf der Künstlerallee haben uns besonders
sakubik, die ihre gezeichneten Pandas in neuen Formaten um die Welt wandern lässt, und
Mooncake mit traumhaften Zeichnungen von Magical Girls gefallen. 2019 war die Dichte an vielseitigen Künstlern definitiv extrem hoch, was den Geldbeutel stark erleichterte. Denn einen Stockwerk drunter lockte ja noch der Händlerraum. Speziell wunderschöne Schmuckstücke, die man auch abseits von Otakuevents tragen kann, gab es in Hülle in Fülle, allen voran von Morgentau.
Durch das Showprogramm im Gebäude gegenüber führten die Rainbow Riders. Japanische Ehrengäste waren in diesem Jahr Loverin Tamburin. Die Hitmaschine produziert nicht nur für Animes, sondern einst auch für das Baseballteam Hiroshimas! Wir hoffen, dass die Tradition japanischer Musikacts ebenfalls im nächsten Jahr so beibehalten wird.
Zu Lernen gab es zudem einiges in den Workshopräumen. So gab Meso am Samstagvormittag erneut ihren „Plüschie-Workshop“. Meso, die selbst als Helferin auf der Animuc tätig ist und die man durch ihren „Sailor Moon“-Podcast „
Mondsteinflug“ kennt, macht es immer großen Spaß, ihr Wissen um Fleece und Füllwatte weiterzugeben. Und darum gab sie gleich einen zweiten Workshop: zur Häkelkunst „Amigurumi“.
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Yui Spallek stellte nicht nur ihren Boys-Love-Roman „Mit Leib und Leben“ (
hier geht es zur animePRO-Rezension) vor, sondern präsentierte auch ihren Weg von der Fanfiction zum Debütroman. Ein alter Workshophase ist natürlich Angelina Paustian mit ihrer „
Mangaküche“, die über kulinarische Japanreisen und die Herstellung von Mochi erzählte.
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So konnte man am Sonntag ein ereignisreiches Wochenende in Ruhe ausklingen lassen – und weiter übers „Endgame“ sprechen. In diesem Sinne: Ahoi, ihr Landratten!