Profil
Im Jahr 2002 entdeckte Mana in Juka ein völlig neues Gesicht in der Szene, bis dato war über den Sänger noch kaum etwas bekannt. Dennoch schien der Leader von Moi dix Mois großes Potential in dem jungen Musiker zu sehen und nahm ihn unter seine Fittiche. 2005 jedoch verließ Juka die Band aufgrund von musikalischen Differenzen und veranlasste auch Bassist Kazuno und Schlagzeuger Tohru zum Ausstieg. Mana musste seine Band völlig neu formen und Juka fand mit Hizaki von Versailles einen neuen Partner für seine Karriere. HIZAKI grace project war das nächste namhafte Engagement in Jukas musikalischem Lebenslauf. Das 2007 veröffentlichte Album „Dignity of Crest“ war binnen kürzester Zeit ausverkauft und Juka trat auf der „nihon tanbi kakumei“-Tour neben Versailles-Sänger Kamijo und dem Solokünstler Kaya für HIZAKI grace project auf, spielte mit Support von Ex-Moi dix Mois Bassist Kazuno solo und begleitete Versailles.
Im selben Jahr inzenierte Juka zusammen mit Kamijo, Kaya, Hizaki und Jasmine You, dem Bassisten von Versailles, das musikalische Theaterstück „Node of Scherzo“. Kamijo und Juka führten jeweils zwei Armeen des Lichts und der Dunkelheit im Kampf um Kaya, die Schönheit. Da diese unkonventionelle Aufführung überaus erfolgreich gefeiert wurde, wurde beschlossen, sie zwei Monate später erneut aufzuführen und auch eine Aufnahme zu produzieren, die im Oktober 2007 veröffentlicht wurde. Insgesamt wurde „Node of Scherzo" drei Mal mit jeweils etwas variierender Handlung aufgeführt.
Im März erschien Jukas erste Solo-Single „Aravesque“, bei deren Produktion auch Hizaki und Kamijo beteiligt waren. Im Juni kam das erste Mini-Album „Luxurious“ auf den Markt, das fünf Songs beinhaltete. Die Maxi-Single „suimenka“ wurde am 5. Oktober auf einem unter dem Titel „HIZAKI grace project vs. Juka“ stattfindenden Konzert restlos ausverkauft und gilt bis heute als begehrtes Sammlerstück. Drei Wochen später erschien eine weitere Maxi-Single mit dem Titel „SAINT CROIX“.
Nachdem das Jahr für Juka extrem arbeitsintensiv verlaufen war, musste er im Dezember 2007 eine vorläufige Pause seiner Solokarriere bekanntgeben. Gerüchten zufolge zwangen ihn sogenannte Sängerknötchen, eine Art Erhebung am Rand der Stimmlippen, die durch zu große Beanspruchung dieser entstehen, zu diesem Schritt. 2008 erschien der Song „suimenka“, bei dem sich übrigens ein Übersetzungsfehler eingeschlichen hat und der eigentlich „suimen hana“ heißt, auf dem Compilation-Album „CROSS GATE 2008 –chaotic sorrow-“. Das vorerst letzte Mal live zu sehen war Juka am 30. März des selben Jahres auf einem Konzert anlässlich des einjährigen Bestehens von HIZAKI grace project.
Vollständig erholt und mit neuem Stage-Namen kam Juka als Shaura 2009 zurück ins Rampenlicht. Er stellte sein neues Projekt XOVER vor, das er jedoch kurze Zeit später wieder verließ um zusammen mit erina, dem ehemaligen Gitarristen von Dio –distraught overlord, seinem Supportdrummer Mikage, Bassist Masato, einem ehemaligen Supportmember von XOVER, RayX von ASTONSHI sowie KAZ die Band VII-Sense zu gründen. Deren Idee beruht auf einem Projekt, das Shaura bereits vor seiner Erkrankung geplant, aber aufgrund dieser hatte verwerfen müssen. Die Band veröffentlichte vier Singles sowie ein Mini-Album und eine DVD, trennte sich aber im Mai 2012.
Am 28. August 2012 war auf Shauras Blog zu lesen, dass er beschlossen hatte, dem Musikbusiness den Rücken zu kehren und dass es eine schmerzhafte Zeit gewesen war, in der er viele Misserfolge erleben und viele Träume aufgeben musste. Kurz darauf war der Blogeintrag jedoch verschwunden und stattdessen war zu lesen, dass Shaura plane, eine neue Band zu gründen. Auch dieser Eintrag wurde jedoch kurz darauf gelöscht. In den nächsten Monaten wurde es sehr ruhig um den Sänger und nur sporadisch meldete er sich mit kurzen Blogeinträgen, vornehmlich rund um das Thema Angeln, bei seinen Fans.
Ende März 2013 zeigte sich Shaura überraschend auf einem Special-Event zusammen mit Moi dix Mois in Shinjuku und an Halloween nahm er gemeinsam mit Kamijo, Kaya und Kisaki an der „All Night Halloween Party“ in Osaka teil. Dort sang er zusammen mit Kaya "yami no bi" und trat mit Kamijo und Kaya in "Node of Scherzo" auf. Auch Anfang 2014 erweckte ein Blogeintrag den Eindruck, dass Shaura eventuell doch noch nicht ganz mit seiner Musikkarriere abgeschlossen hat. „Ich habe diesen Monat die Chance, drei Mal auf der Bühne zu stehen“ stand dort zu lesen.
Musikstil
Der Stil von Moi dix Mois hat Jukas Musikkarriere mit Sicherheit geprägt. Die schwere Mischung aus Goth-Rock und den Einflüssen französischer Chansons zeichnen, in Kombination mit Jukas dramaturgischem Gesang an dessen Karrierebeginn, ein äußerst imposantes musikalisches Bild. Diese Thematik taucht im Laufe seiner musikalischen Laufbahn immer wieder auf und bildet einen roten Faden in seiner Musik. Jukas Sound bewegt sich zwischen Rock, Klassik, Crossover und birgt auch deutliche VK-Elemente, variiert aber zum Teil sehr stark zwischen seinen Bandprojekten und der Arbeit als Solokünstler. Gerade seine Solo-Songs wie „suimenka“, „Fall of leaves“, der B-side von „SAINTCROIX“ und „aimless“ leben von unverblümt natürlichen Gitarrenklängen und Jukas purer Stimme, ohne viel Prunk und große Aufmachung. Dennoch hört man darin immer noch die musikalische Dramatik, die man von Moi dix Mois gewöhnt ist. Generell legt Juka in seinen Solowerken aber hörbar mehr Wert auf geradlinige Klänge und ruhigere Töne als bei seinen vielzähligen anderen Projekten. In XOVER und VII-Sense setzte er hingegen auf schrille Gitarrenriffs, harte Basslines und düstere Melodien.
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